Zeitreise an der Mosel

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Heute sollte es "ausnahmsweise" mal an die Mosel gehen .......
Nee. Quatsch. Waren wir doch die letzten beiden Wanderungen schon. 😄

Ursprünglich sollte es nach Burgen gehen, um dort einen sogenannten "Seitensprung" zu erwandern.
Da dort aber tags zuvor das "Oktoberfest" gefeiert wurde, war es mir zu unsicher, einen passenden Parkplatz finden zu können.

So ging es - nach dem Wählen - nach Oberfell bzw. Alken, um dort den Themenweg "Zeitreise" zu erwandern.
Um es vorweg zu nehmen: als Themenweg war es zu wenig interessant.
Der Weg kann - meiner Ansicht nach - vielleicht eher als "Traumpfädchen Bleidenberg" gewertet werden - also eine verkürzte Version.



So findet sich ein möglicher Startpunkt auch direkt in Oberfell an der Kirche - die Fahnen des Traumpfades sind hierbei gut zu erkennen.
Es geht ein Stück durch den Ort ...






... und dann steiler und länger einen Weinbergshang hinauf - wobei wir zunächst den Wegekennzeichen des Traumpfades folgen.


Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich den Traumpfad im September 2013 erwandert habe und wie anstrengend ich dieses Stück seinerzeit fand.
Nach vier Jahren um einiges geübter und fitter, hatte dieser Aufstieg seinen Schrecken verloren.


Vom Beginn dieses Aufstieges in Oberfell bei etwa 90 m NN geht es auf einer Strecke von etwa 300 Metern Länge auf etwa 183 m NN.


An der oberhalb liegenden Schutzhütte verlassen wir den Traumpfad - der hier nach links führt - und gehen gerade aus weiter.


Es geht jetzt durch den Wald aufwärts, wobei wir parallel zur Landstraße zwischen Oberfell und Pfaffenheck und somit auch parallel zum Oberfeller Bach entlangwandern, um oberhalb die Fahrstraße zu queren.


Zwar ist der Weg zum "homo erectus" schon ausgeschildert, allerdings treffen wir auf ein Hinweisschild, welches uns wieder links hinab nach Alken führen will.


So geht es nun hinab zum Alkener Bach  und diesem Brunnen an einem breiteren Weg in der Nähe der Dunkelsmühle.


Wir treffen wieder auf den Traumpfad und folgen diesem jetzt scharf nach rechts in die Höhe.


Wir erreichen nunmehr die Burg Thurant und werfen einen Blick auf die Mosel und Alken selbst.


Vor etwa drei Jahren waren wir schon einmal ohne Hunde hier und haben die Burg besichtigt.
Einen Link hierzu findet sich unterhalb des Berichtes.


Wir bleiben zunächst auf dem Traumpfad und gehen über diesen Pfad auf den darunter liegenden breiteren Weg hinab.


Zwischendurch ein erneuter Blick auf Alken.


Wir verlassen - kurz nachdem wir den breiteren Weg erreicht haben - den Traumpfad und gehen an den Weinstöcken links auf diesen Turm zu.


Ein schmalerer, aber auch rutschigerer Weg führt uns erneut hinab auf einen breiteren Weg.


So würden übrigens die Wegemarkierungen aussehen, wenn sie denn ausreichend vorhanden und entsprechend angebracht wären. Schade.


So finden sich auch einige - wenige - Hinweisschilder zur "Zeitreise".


Auf dem unteren Weg gehen wir kurz links und an der oben gezeigten Tafel rechts auf einem kleinen Trampelpfad in die Tiefe.
Schön: wir passieren Mispelbäume, Nusseckern etc.


Wir erreichen die Wallfahrtskirche und treffen hier auch wieder auf den Traumpfad.


Es geht über die Treppe hinab nach Alken und unten wieder rechts.
Ich "befürchte" es: es geht auch auf diesem Weg die "Sieben Fußfälle" hinauf.


Wenigstens können wir es uns einfach machen: ab der Wallfahrtskirche brauchen wir nun nur noch den Markierungen des Traumpfades folgen.
Es geht wieder steiler in die Höhe.


Da muss eine Sinnesbank auch zum Ausruhen dienen.


Ist auch nötig, da es weiter hinauf geht.


Wir sind schon wieder höher als die Burg selbst.


Immer wieder eröffnen sich Blicke auf die Burg und die Mosel.


Wir passieren die "keltische Pfostenschlitzmauer" ...


... lesen uns die Informationen durch ...


... und gehen hinab zu den Skulpturen aus der Steinzeit.


Noch ein letztes Bild und wir gehen den letzten Rest des Weges hinab nach Oberfell.




Ausflugstipp Burg Thurant:      Blogeintrag vom 13.04.2014



Wegbeschreibung:                      Faltblatt als PDF



Übersicht, Track, Karte etc.:

 

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