Traumpfädchen Kleiner Stern

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Nachdem wir tags zuvor mit unseren Hunden im Westerwald auf dem Hundeplatz der SV OG Ebernhahn trainiert hatten, stand heute als Ausgleich eine kürzere Wanderung auf dem Plan.

Als Anreiz diente uns einer der neuen "Traumpfädchen" mit dem Namen "Kleiner Stern".

Auf dem Weg zum Startpunkt aus Richtung Bonn hatte die Sonne schon ganze Arbeit geleistet und es versprach, eine sonnigere Wanderung zu werden.
Aber wie kann es anders sein: das Neuwieder Becken hat andere Vorstellungen, so dass wir die gesamte Wanderung im Nebel gegangen sind.


Wir parken am Krahnenberg, jedoch nicht auf dem eigentlich ausgewiesenen Parkplatz, sondern ein kurzes Stück zuvor.
Wir folgen der oben abgebildeten Wegemarkierung dieses Traumpfädchens, welches offiziell am 10.09.2017 eröffnet wird.
Dementsprechend ist die Wegekennzeichnung natürlich vorbildlich.


Wir folgen der Wegemarkierung und gehen die Rundwanderung im Gegenuhrzeigersinn.


So laufen wir als erstes auf die "Schönste Weitsicht 2016 Mittelrhein" zu.
Aufgrund des Wetters können wir heute allerdings davon nichts sehen.


Wir biegen links ab und folgen der Wegemarkierung, die hier gleichzeitig dem Rheinhöhenweg und dem E8 (Irland - Bulgarien - Maas - Rhein - Weg) folgt.


So geht es zunächst einmal durch den Wald hindurch.
Die Blicke rechts sind durch den Nebel eingeschränkt, allerdings weiß ich von einer früheren Wanderung hier, dass auch nicht allzuviel zu sehen wäre.


Dieses Wegstück scheint auch Sonntags in der Frühe sehr belebt zu sein.
Eine relativ hohe Anzahl an Joggern, Nordic Walkern, Hundegängern und Hundejoggern kommt uns entgegen.
An dieser Stelle erreichen wir die Erhebung "Kleiner Stern", quasi dem Namensgeber dieser Rundwanderung.
Der Weg macht nun einen Knick erst nach links und später wieder nach rechts.


So werden wir durch den Wald geführt, wobei mich der ausgewählte Weg nun doch verwundert.
Der Wald wird dichter und der Weg matschiger, was nicht nur durch den Regen der letzten Tage herrührt.


Vorbei an dieser Rampe (rechts führt ein Weg hinab), geht es weiter geradeaus.


Kurz bevor wir das Hochkreuz erreichen, weicht der Weg des Traumpfädchens vom Hauptweg nach rechts für einen Knick ab.
Über dem Hauptweg liegen Bäume, aber der offizielle Knick ist da auch nicht besser aufgestellt.
Theoretisch ginge es geradeaus weiter auf den links von uns liegenden Weg.
Hoffen wir mal, dass dies in der verbleibenden Woche noch beseitigt wird.
Wir laufen einfach die wenigen Meter quer durch den Wald auf den höheren Weg.


Alsbald haben wir das Hochkreuz erreicht, sparen uns aber den Blick auf selbiges.
Da sich hier auch ein Parkplatz für Lauffaule befindet und die Hunde dann einfach mal so aus dem Auto gelassen werden (die hören dann natürlich nicht) und ebenfalls dann auch noch Reiter mit Hunden hier zu unserem Zeitpunkt auftauchen, sparen wir uns den Streß und biegen - wie die Wegekennzeichnung auch anzeigt - links in den Wald ab.


Der Weg führt nun auf ein freies Feld hinaus.
Der Fußweg nicht zu erkennen, nur zu erahnen.
Was jedoch nicht am Nebel liegt, sondern an dem hochgewachsenen und feuchten Gras (ich empfehle daher wasserdichtes Schuhwerk).
Ich denke, dass kurz vor der Eröffnung vermutlich noch einmal gemäht wird.
Die Erfahrung dürfte vermutlich aber zeigen, dass es dann wenige Wochen nach der offiziellen Eröffnung wieder für längere Zeit so aussehen könnte.


Bei besserem Wetter könnten wir aber Weitsichten genießen.
Aber ich finde, so ein wenig Nebel macht den Weg auch mystischer.


Weiter geht es auf Wiesenwegen entlang ...


... wobei an exponierten Stellen die Wegemarkierungen auf dem Boden (auf angebrachtem Beton) zu finden sind.


Wir sehen schon die Zufahrtsstraße auftauchen.


Theoretisch könnten wir nun an der Straße links abbiegen und zum Auto zurückkehren.
Allerdings hätten wir den Start der Tour dann verpasst.
Der Rundweg besteht am Anfang aus einem Wegstück, welches auf gleicher Strecke zurückgegangen wird.
Dies dürfte vermutlich daran liegen, dass der Weg zum Startpunkt (Sackgasse) als Fahrstraße dient und man dem Wanderer dies ersparen möchte.
Wir jedoch weichen davon ab und gehen geradeaus auf der Zufahrtsstraße weiter, bis wir zum Startportal kommen.


Von hier aus führt eine Treppe hinab und wir erreichen die Aussichtskanzel mit Blick auf den Rhein und Andernach.


Noch einmal die Aussicht von Nahem genießen und es geht weiter.


Wir passieren das zu diesem Zeitpunkt bereits dauerhaft geschlossene Restaurant Kranenburg und gehen zu unserem gewählten Parkplatz zurück.
Der Nebel hat sich ein wenig verschoben, so dass wir einen Blick auf den Rhein in der anderen Blickrichtung werfen.


Recht bald erreichen wir wieder die Stelle mit der "schönsten Weitsicht 2016" ...


... wo wir zum Abschluß der Wanderung dann doch noch etwas mehr erkennen können.


Fazit:

Persönlich fanden wir dieses "Traumpfädchen" nicht wirklich interessant - und das lag nicht am Wetter.
Lange Wege durch den Wald und dann kreuz und quer zurück über die Felder.
Das hat uns selbst nicht begeistern können.
Schade. Die Ecke dort ist eigentlich sehr schön.




Alternative Wanderung: Andernacher Stadtwald - Zwischen Kleiner Stern und Hohe Buche


Track, Übersicht und Karte:


 

Kommentare

Elke hat gesagt…
Puh, jetzt bin ich doch froh ihn heute nicht gewählt zu haben. Ich war neugierig, die ist jetzt vollends befriedigt. Danke für die Eindrücke und ich bin ein wenig enttäuscht vom Weg, gebe ich zu. Einzige die Aussicht oben auf den Rhein hinunter ist lohnenswert, nehme ich an.

Liebe Grüße
Elke
Mungo Mungenast hat gesagt…
Huhu Elke!

Vielleicht ist er bei schönem Wetter ja doch interessanter.
Allerdings wirklich viel Personen-/Hundeverkehr dort unterwegs.
Das ist eine beliebte Ecke dort in der Gegend.

LG: Mungo