Traumpfad Hochbermeler - reloaded

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Karfreitag das schöne Wetter genutzt und nunmehr zum zweiten Mal auf dem Traumpfad Hochbermeler in der Eifel die Füße geschwungen.

Zuletzt war ich dort mit dem Rüden im August 2013 unterwegs gewesen.



Wir starten gegen etwa halb zehn Uhr tatsächlich in Fensterseifen, da wir hier zu dieser Uhrzeit noch einen Parkplatz gefunden haben.
Da diese hier sehr rar gesät sind, gibt es einen weiteren Startpunkt in Bermel selbst.


So geht es eine zeitlang durch den Wald in die Höhe, wobei wir an einer Freifläche schon einmal einen ersten Weitblick genießen können, bevor es wieder in den Wald hineingeht.


Am Schälkopf führt uns der Weg in einer kurzen Kehre zu diesen Steinhaufen, die frühere Wanderer hier nach und nach angehäuft haben.


Recht bald sind wir an diesem Insektenhotel angelangt, welches durch selbige schon reichlich genutzt wird.
 

Wir haben den Wald verlassen und sind nun auf freier Fläche unterwegs.


Blick zu den Buchenhöfen in der Ferne.


Im Gegensatz zur ersten Wanderung 2013 ist der Weg nun sehr gut ausgeschildert.
Wir laufen nur zwei Mal falsch, allerdings haben wir da selber nicht aufgepasst.
Und da nach kurzer Zeit irgendwie keine Wegekennzeichen wiederholt wurden, haben wir das schnell gemerkt.


Wir erreichen im Laufe der Wanderung den Köhlerplatz am Kümpelbach.
Der gemauerte Unterstand schütze die Köhler seinerzeit vor Wind und Wetter, da sie den Brennvorgang für Pottasche - der etwa acht bis neun Tage dauerte - Tag und Nacht bewachen mussten.


Direkt nach dem Unterstand geht es auf einem Pfad unterhalb des breiteren Weges weiter.


Brückenschlag ...


Weiter geht es auf freier Fläche.
Die Windkraftanlagen war bei der ersten Wanderung noch nicht vorhanden.


Der Weg führt uns nun rund um den ehemaligen Vulkan Hochbermel - wobei wir die blaue Farbenpracht regelrecht genießen.


Wir erreichen die Aussichtsplattform an der Abbruchkante des Basaltsteinbruches.


Ein kurzer Blick in die Weite - hier liegt in der Ferne Monreal.


Nach kurzer Zeit führt uns ein Pfad links an die Hangkante und wir erhalten eine wunderschöne Weitsicht.


So können wir sogar die Nürburg (hier stark herangezoomt) und den Looping am Nürburgring erkennen.


Wir sind nun noch knappe 1,7 km vom Ziel entfernt.
Da sich hier auch mehrere Bänke und zudem eine Sinnesbank befindet, legen wir hier eine Vesper ein.



Noch ein letzter Blick in die Ferne, bevor wir uns auf das letzte Wegstück hinab nach Fensterseifen machen.


Fazit:

Heute hat mir dieser Weg besser gefallen, als dies bei der ersten Wanderung der Fall war.
Sei es, dass die Wegemarkierung heute vorbildlich war oder dass diesmal auch am Köhlerunterstand eine Infotafel zu finden war.
Es ist ein eher "ruhigerer", wenig "spektakulärer" Traumpfad.

Karte, Track, Übersicht etc.:


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