Iserbachschleife - südliche Variante

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Anfang der Woche hatte ich Daniela vom Mohrblog (auch Facebook) angeschrieben: wenn sie Samstags mal mit ihrer Hündin wandern würde, würde ich gerne mitkommen.

Innerhalb kürzester Zeit hat sie geantwortet und die gemeinsame Wanderung auf heute gelegt.

"Moment!" wird jetzt vielleicht der ein oder andere Leser dieses Blogs sagen. "Daniela? Hund?".

Am 15.08.2015 war ich mit ihr das erste Mal wandern. Da war sie noch ohne Hund und ich hatte den Rüden bei der Wanderung der Wällertour Augst dabei.

Am 26.09.2015 waren wir erneut gemeinsam unterwegs. Zuzüglich zu dem Rüden war Draga noch mit dabei. Diesmal war es der Traumpfad Virneburg.

Seit Anfang Januar hat Daniela nun einen eigenen Hund: Heidi.
So wie ich das heute feststellen durfte: ein Seelenhund!
Sie hat ihn über Pro Dog Romania bekommen. Es war schön, zusehen zu können, wie sie miteinander umgehen.

So hatten wir heute den Rollentausch. Diesmal war ich derjenige ohne Wanderhund.

Daniela hatte die südliche Variante der Iserbachschleife vorgeschlagen und so trafen wir uns heute bei schönem Wetter um 10:00 Uhr am Startpunkt in Anhausen.




Heidi und ich haben uns dann gegenseitig vorgestellt und wir waren uns sogar gleich symphatisch.

Und dann hat Heidi ihre flinken Beinchen in die Pfoten genommen und los ging es.




Nachdem wir den Ort Anhausen verlassen haben, geht es erst über Wiesenwege und dann in den Wald hinein.




Wobei man sagen muss, dass auch der Wald sehr abwechslungsreich war.


Ich glaube insgesamt waren Daniela und ich für Heidi irgendwie zu langsam.

Gerade bei einigen Steigungen waren wir dann froh, dass Heidi mal schnuppern wollte.





Die Wegekennzeichen weisen schon auf die nächsten beiden Highlights hin.




So erreichen wir als erstes die Kirchenruine Hausenborn.





Sieht sie nicht schön aus?





Die Wallfahrtskirche Hausenborn wurde 1441 als Stiftung der Herren von Isenburg erbaut und im Jahre 1788 aufgegeben.




Nach der Ruine geht es erst einmal stetig hinab.





Gruppenbild mit Damen!












An einer exponierten Stelle können wir einen ersten Blick auf die Ruine Isenburg werfen.


Die Isenburg wird im Jahre 1103 in einer Urkunde des Erzbischofs Bruno von Trier zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Im Jahre 1625 war die Burg noch bewohnt. Nach Isenburger Gemeinderechnungen von 1783 bis 1810 diente die Ruine als Steinbruch (Quelle).





Alles im Blick!


Von der Ortsmitte geht es nun steil bis sehr steil in die Höhe.

Ich werde alt. Ich habe heute erhebliche Schwierigkeiten, den Berg hinauf zu kommen.
Sehr zum Leidwesen von Heidi, die irgendwie gar nicht müde wird.


Aber auch Daniela ist froh über das nachfolgende geradere Wegstück.

Hier wurde allerdings schwer geholzt.





Ja. Wir haben aufgepasst.








Wir gelangen erneut an einen Bach.

Scheint, dass Heidi keinen Durst hat.



An der Thalhausener Mühle machen wir eine Kaffee- (Daniela und ich) und eine Wassernapfpause (Heidi).


Ein Verbindungsweg bringt und wieder nach Anhausen, um die südliche Variante abzuschließen.

Der Rest der Iserbachschleife (nördlicher Teil) wäre von der Thalhausener Mühle noch einmal knapp 15 km zuzüglicher Wegstrecke.




Wir sind kurz vor Anhausen angelangt und die beiden Mädels posieren noch ein letztes Mal auf dieser gemeinsamen Wanderung.









Fazit:

Der von uns gegangene Wanderweg hat mir sehr gefallen und ich werde die nördliche Variante irgendwann auch noch gehen wollen.

Und Dank der - wie jedesmal - wunderbaren Begleitung von Daniela und diesmal auch Heidi, hat mir diese Wanderung sehr gut getan.
Ganz lieben Dank dafür, Daniela.
Und Heidi natürlich.

Strecke, Track und Karte:

Kommentare

Elke hat gesagt…
Eine sehr schöne Wanderbeschreibung, so lebendig und was soll ich sagen. Die Iserbachschleife, gerade diese Südvariante, ist ein wirklich schöner Wanderweg.
Heidi hat meiner Meinung nach ein ebenso kesses Gesicht wie das andere Ende der Leine und ich freue mich, dass Du unterwegs sein durftest.

Liebe Grüße
Elke