Weibern (Kreis AW) - Rundweg 1

[2732-17-548-9.7-118.1-4146.6]


Trübe Wetteraussichten, aber kein Regen gemeldet.
So ging es diesmal nach Weibern im Landkreis Ahrweiler / Verbandsgemeinde Brohltal.
In der Wanderkarte des Eifelvereins Nr. 10 > Das Brohltal ... < hatte ich zuvor den Hinweis auf den Rundweg 1 gefunden.

Vor Ort musste ich wieder einmal feststellen, dass Streckenverlauf in der Karte und tatsächlich vor Ort nicht identisch sind.



Wir starten beim Wanderparkplatz am Weiberner Schaufenster.

Das Weiberner Schaufenster, Teil des Tuffsteinzentrums Weibern, ist ein Ausstellungsgelände, das Beispiele für die verschiedenen Möglichkeiten der Bearbeitung von Tuffstein zeigt (Quelle).





Es geht den schmalen Pfad auf dem Parkplatz direkt links in die Höhe.



Dieser Weg führt auf den oberhalb langführenden Hauptweg hinauf.

Auf dem Rückweg werden wir bei unserer Variante hier wieder hinabkommen.



Immer wieder geraten wir auf der Wanderung auf die Georoute "O", da sich hier einige interessante Begebenheiten finden.

So zum Beispiel die wenige Meter rechts vom Weg befindliche Aussichtsplattform "Alter Berg".





Wir gehen diesen klitzekleinen Abstecher später wieder zurück auf den Hauptweg.




Im Steinbruch "Alter Berg" bei Weibern wird Tuff abgebaut. Er wird zu vornehmlich zu Düngemittel-Granulat für die Dachbegrünung verarbeitet (Quelle). 

Tuff
, auch Tuffstein, ist eine durch vulkanische Eruption entstandene Anhäufung zunächst lockerer fester Auswurfprodukte (Pyroklastika). Mit der Zeit wurden sie zu einem festen, zusammenhängenden Gestein verdichtet. Tuffstein ist ein Vulkangestein mittlerer Festigkeit mit sehr guten Wärmeeigenschaften. Das Material wurde überwiegend im Hausbau eingesetzt und läßt sich wegen seiner Feinkörnigkeit sehr gut barbeiten (Quelle).




Da der eigentliche Weg nicht mehr vorhanden ist, müssen wir einen kleinen Umweg gehen, der uns aber auf den eigentlichen Rundweg im späteren Verlauf wieder hinführen wird.




So kommen wir wieder oberhalb des Abbaugebietes auf den Rundweg 1 und schauen noch einmal in die - gesicherte - Tiefe.





Es geht über freie Felder und wir werden fast von der Vielzahl von Windkraftstationen "erschlagen".





Auf der anderen Seite jedoch sind die Weitsichten hier schon interessant.




Dann lassen wir mal die Fantasy spielen.

Welches Tier könnte hier wohl erkannt werden?



Wir können links in der Ferne den Sendeturm bei Heckenbach erkennen und etwas weiter rechts den Bergfried der Burgruine Olbrück (hier sehr stark herangezomt; ca. 1200mm Brennweite).






Wir laufen nun auf die Erhebung "Hohe Lay" zu.




Auf den Bildern habe ich verzichtet, die Vielzahl der Windräder abzulichten - diese sind im nachfolgenden Video zu erkennen.



Wir kommen an diesem Kreuz vorbei.
Es findet sich folgende Inschrift auf diesem:

"Wanderer sieh das Wunderbare um Dich her und Danke Gott."





Wir passieren den Tuffbruch Hatzenport und laufen nun auf den Ort Weibern zu.




Es geht hinab und durch Teile des Ortes hindurch.
So etwas gefällt mir grundsätzlich bei Wanderwegen nicht so.
Hier haben mich aber die teils alten Häuser am Wegesrand begeistern können.


Eigentlich haben wir den Wanderparkplatz schon erreicht.

Ich entscheide mich, den Weg zuvor rechts in die Höhe zu gehen.

Eine gute Entscheidung.

Hier passieren wir gerade das Weiberner Steinsägehaus.


Ein paar hundert Meter weiter passieren machen wir einen Abstecher zum Phonolithtuffbruch In den Lärchen.

Das ehemalige Abbaugebiet ist heute ein Orchideen-Biotop (Quelle).





Die Johannes-Messe dort.



Nachdem wir ein kleines Stück zurück und dann den Weg rechts in die Höhe gegangen sind, kommen wir nach einigen hundert Metern an einen kleinen Abzweig ohne Beschriftung.

Dieser führt uns zu dieser Freifläche an den Tuffwänden selbst.






Wir gehen wieder auf den Hauptweg und gehen diesen weiter.

So erhaschen wir noch einmal einen weiteren Blick auf Weibern selbst.
unde


An diesem Schild treffen wir auf den Weg, den wir am Anfang in die Höhe gegangen sind.

Hier geht es nun hinab zum Parkplatz, wo wir die Wanderung beenden.









Fazit:

Ein interessanter Weg, der erst Recht bei schönem Wetter gefallen dürfte.
Ich persönlich fand die Ansammlung der Windräder um die Hohe Lay jetzt nicht störend.
Ab der Hälfte des Weges erhöht sich der Asphaltanteil drastisch.
Ok. Bleiben bei dem Matschewetter wenigstens die Schuhe sauberer.

Filmchen zur Wanderung:



Track, Übersicht, Karte etc.:
 

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