Vulkanpfad

Unsere zweite Traumpfadwanderung führte uns am 19.05.2013 nach Ettringen zum Vulkanpfad.

Es handelt sich um die derzeit kürzeste der Traumpfadwanderstrecken und ist mit etwa 6,6 km Länge angegeben.
Dies tat dem Ausflug jedoch keinerlei Abbruch - im Gegenteil.

Insgesamt sehr schön zu gehen und auch gut ausgeschildert. Dennoch sollten die Hunde streckenweise eine gute Leinenführigkeit haben, da es dort - je nach Witterung - teils rutschig und steil sein kann, so dass man selber damit beschäftigt ist, nicht vom Weg abzukommen.

Wie immer sei hier der Hinweis auf die Mitnahme von Flüssigkeit für die Hunde, sowie Kotbeutel erlaubt.



Start an der Hochsimmerhalle bei Ettringen an der K20.
Es lohnt sich, hier früh die Wanderung zu beginnen. Als wir gegen Mittag zurück waren, waren die Parkplätze alle belegt.


Wir sind den Weg gegen den Uhrzeigersinn gegangen und haben somit die Straße gequert.
Als Belohnung nach kurzem steileren Aufstieg auf den Ettringer Bellberg bekamen wir diese tollen Aussichten. Im Hintergrund ist Mayen zu sehen.


Und noch einmal nach links geschaut, bevor es dann über einen Pfad wieder nach unten geht.


Auf gerader Strecke geht es am Wald- und Feldrand entlang, bis uns die Beschilderung wieder nach links führt.
Im Hintergrund ist der blühende Flieder zu erkennen.





Hinter der ersten Kurve befindet sich linkerhand des Weges ein alter Sprengstoffbunker, der allerdings nur von aussen zu sehen ist.







Es folgt der Aufstieg zu den "Sieben Stuben". Einige Informationstafeln erleichtern den Aufstieg auf Waldboden.






Schnell ein Foto gemacht.






Es folgt der Blick in eine der sieben Stuben.
Wir waren aber nicht drin, da wir eine Taschenlampe benötigt hätten.







Nunmehr folgt der weitere Aufstieg zu einer Aussichtsplattform.






Eine wunderbare Aussicht und eine Rastmöglichkeit mit Bänken und Tisch lassen uns hier innehalten.





Auf etwa gleicher Höhe geht es weiter, bis wir links - tief unter uns - den Tagebau finden.
An dieser Stelle befindet sich neben Zaun auch dahinter Natostacheldraht und weiterer Stacheldraht. Nicht ohne Grund. Es geht sehr (!) steil nach unten. Wir halten uns aber nunmehr rechts und beginnen den Abstieg. Leinenführigkeit ist geboten.




Geschafft.
Unterwegs finden wir einige Basaltbrocken.





Wir haben jetzt etwas mehr als die Hälfte des Weges hinter uns und befinden uns kurz vor der Überquerung der K 20.








Die Basaltfelsen haben wir hinter uns und marschieren fleißig weiter.








Vorbei an einem alten Kran.
Hier wurden früher wohl Mühlensteine fabriziert.






Im Hintergrund im Felsen der "Junker Schilling".








Und diese Formation noch einmal von der anderen Seite.






Wir nähern uns langsam dem Ende unserer Wanderung und schauen uns den Hartborn-Brunnen (einen Sauerbrunnen) an.






Während unsere Hündin dieses stark eisenhaltige Wasser verpönte, bekam unser Rüde nicht genug davon. Es war im übrigen die einzige Wasserstelle, die auf dem Weg zu finden ist.





Bevor wir die letzten Meter zurücklegen noch einmal stärken und einen ordentlichen Schluck Wasser für die wählerische Hündin ;-).







Wunderschöner Traumpfad. Er ist mit etwa zweieinhalb Stunden Wanderzeit angegeben. Wir haben etwas mehr als drei Stunden mit Pausen gebraucht.
Wie immer: Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind nicht ohne Grund empfohlen.