Nette-Schieferpfad

Unseren dritten "Traumpfad", den Nette-Schieferpfad gingen wir am 30.05.2013 an.
Dankenswerter Weise hatte das Wetter Nachsicht mit uns, so dass es zwar wolkig, aber trocken war.

Gestartet sind wir am Wanderparkplatz in Trimbs selbst, der im übrigen gut ausgeschildert war.
Wie immer hatten wir Wasser für die Hunde mit und eine kleine Plastikschüssel - obwohl gerade Draga perfekt aus der Flasche trinken kann.
Selbstverständlich sind auch die Kottüten und ggf. eine größere Tüte, in welche man diese noch zuzüglich stecken kann, bis man einen Abfallbehälter findet.

Wir sind den Weg im Uhrzeigersinn gegangen, also theoretisch anders als im Wanderführer aufgeführt.
Ich denke, dies war insbesondere für die Hunde die richtige Richtung.
Alles in allem perfekt ausgeschildert.

Wir nutzen - wie auch im Hundesport - gummierte Leinen ohne Handschlaufen. Auch bei Regen hat man damit einen guten Halt.
Die Hunde sollten grundsätzlich leinenführig sein. An ein paar Passagen ist dies dringend notwendig.

Insgesamt waren wir - mit kleineren Pausen - ca. drei Stunden unterwegs.


Wir entschieden uns - aufgrund der vielen Regentage zuvor - dem Hinweisschild zu folgen, welches an einer Passage den guten Tipp gab, dem Weg links zu folgen.
So oder so geht es zunächst kontinuierlich in die Höhe.
Im Hintergrund ist schon ein Schieferabbau zu erkennen.

Nach etwa 1,5 Kilometern trifft man auf eine ehemalge Bahntrasse und auch auf einige Radfahrer - die man erst spät sieht.
Rücksicht ist alles, so dass hier die Hunde an die Leine gehören.



Ein paar Meter weiter auf dem Lehnen-Viadukt und rechts in der Ferne ist das Nette-Viadukt zu erkennen.
Am Ende des Lehen-Viaduktes geht es in den "Tunnel Hausen 2".
Er ist beleuchtet und laut Tafel ca. 250 Meter lang.

Gerade im Sommer bietet dieser kurze Tunnendurchgang eine willkommene Abkühlung.

Nach etwa zwei Kilometern geht es dann runter zur Nette, die reichlichst Wasser führte und die Hunde dadurch nicht wirklich animierte, dort zu trinken bzw. sich abzukühlen. Zum Glück war es aber auch nicht heiß und das mitgeführte Wasser reichte aus.

Eine kleinere Brücke führt über den Bach. 50 Meter rechts dahinter befindet sich eine Bank an den "Wasserfällen".

Nach einer kurzen Rast geht es direkt weiter über diese kleine Holzkonstruktion in Richtung des Angelvereines.






















Nach dem Überqueren der Zufahrtsstraße zu den Netterhöfen führte uns der Weg über ein paar Holzstufen nach rechts oben.
Und wie bei jedem Rudel: es wird ohne Grund niemand zurückgelassen.

Nach etwa drei Kilometern der Wanderung geht es dann an den Schieferfelsen vorbei.
Hier ist eine ggf. schwierige Stelle für den Hund.
Der Weg ist schmal, bei Nässe rutschig und rechts geht es steiler runter.
Die Stufen sind auch nichts für kleine Menschen / Hunde.
Also aufpassen.

Nach diesem kleinen schwierigeren Teilstück führt uns ein breiterer Pfad weiter.
Eine Sitzgelegenheit befindet sich ebenfalls hier und bietet eine schöne Aussicht.

Diese Aussicht begleitet uns ein Stück des Weges.
Die Hälfte des Weges haben wir geschafft.
Die Beschilderung ist einfach klasse und man sieht das Herzblut, welches der Wegepate in die Beschilderung gelegt hat.Ein ganz dickes Lob hierzu.

Weiter geht es über Wiesen und Felder zurück nach Trimbs.
Wir verarbeiten die bisherigen Eindrücke und relaxen ein wenig, bevor wir in Trimbs die Straße queren und es wieder etwas steiler aufwärts zu den Schieferfelsen geht. Wir haben nunmehr etwa sechs Kilometer hinter uns.

Wir entscheiden uns für den längeren Weg mit den Hunden, der nun serpentinenartig zurück zur Nette führt. Im Hintergrund die Kirche von Welling.

Dieser Weg ist jedoch nicht weniger schön.
Im Hintergrund liegt Trimbs. Ein paar Höhenmeter haben wir also noch zu überwinden.

Dabei geht es auch ein wenig steiler auf dem Abstieg zu.
Meine Frau meinte, die Beine wären zu kurz ;-)

Nur noch wenige Meter und wir sind auf Höhe der Nette und befinden uns auf der Zielgeraden zum Parkplatz.


Und das sagte unsere App über die Schritte und gelaufene Kilometer.


Es hat mächtig Spaß gemacht - auch für die Hunde.
Diesen Weg werden wir mit Sicherheit noch einmal gehen. Dann vielleicht im Gegenuhrzeigersinn.